Moosbilder sind Bilder für die Wand aus konserviertem Moos, das nicht mehr lebt und nicht gegossen werden muss. Ein Moosbild bringt ein Stückchen Natur in die eigenen vier Wände. Dieser Artikel zeigt, welches Moos verwendet wird, wie es konserviert und gepflegt wird und wo es gut wirkt.
Vor allem sehen Moosbilder schön aus. Sie wirken dreidimensional und laden zum Anfassen ein. Konservierte Moosbilder brauchen kaum Pflege. So findest Du auch nach Deinem Urlaub ein Fleckchen Grün im Haus oder im Büro vor.
Wer ein Moosbild selbst herstellen möchte, kann sich kreativ ausleben. Mit einer Mischung aus Moos, Wasser, Wassergel und Buttermilch gestaltest Du eigene Kreationen. Anders als konservierte Bilder enthält diese Mischung lebendes Moos, das wächst und Pflege braucht.
Die Farbe Grün steht für viele positive Dinge wie Hoffnung, Natur und Wachstum.
Aus diesen Gründen verbringen Menschen gern Zeit im Grünen. Wer wenig Zeit für Ausflüge in die Natur hat, holt sich die Natur nach Hause oder ins Büro.
Moosbilder und Mooswände eignen sich gut für diesen Zweck und bereichern viele Räume. Die natürliche Deko kann die Wohn- und Arbeitsatmosphäre angenehmer machen und strahlt Ruhe aus. Eine Wirkung auf das Raumklima wird häufig genannt. Wissenschaftlich ist sie für konserviertes Moos bisher nicht eindeutig belegt.
Die natürliche, grüne Kunst passt zu vielen Einrichtungsstilen. Sie ist dekorativ, hat eine angenehme Haptik und kann den Nachhall im Raum etwas dämpfen. Wie stark, hängt von Moosart, Fläche und Aufbau ab.
Moosbilder und Mooswände bestehen meist aus konserviertem Moos. Dieses Moos lebt nicht mehr und wächst nicht weiter. Die Herkunftsgebiete variieren je nach Hersteller und Moosart. Das Islandmoos, botanisch eine Flechte, ist beliebt, weil es seine Farbe lange hält und dicke Büschel bildet.
Islandmoos kommt in regelmäßigen und unregelmäßigen tiefen Färbungen vor. Damit lassen sich auch schattierte Kunstwerke gestalten. Konserviert hat es eine weiche Haptik und ist nahezu pflegefrei.
Für Moosbilder aus vielen kleinen Köpfen und Wurzeln eignet sich Islandmoos in Flockenform. Viele Hersteller verwenden außerdem Kugelmoos. Es hat eine ausgeprägte Farbe und lässt sich gut mit Steinelementen, Farnen oder Polstermoos kombinieren.
Unterschiedliche Moosarten im Einsatz
Für naturnahe Dekorationsstücke kommen verschiedene Moose und Pflanzen zum Einsatz. Neben Islandmoos mit seinen dicken Moosbüscheln gibt es weitere Arten.
Islandmoos gibt es in unterschiedlichen Tiefenfärbungen, sodass auf Wunsch ein schattiertes Moosbild zustande kommen kann. Konserviert ist es nahezu pflegefrei. Außerdem gibt es Islandmoos in Flockenform aus kleinen Moosköpfen und Wurzeln.
Auch Waldmoos wird verwendet. Es lässt sich gut mit anderen Pflanzen wie Polstermoos, Farnen und Steinelementen ergänzen.
Wissenswertes über Islandmoos
Moosbilder gibt es aus unterschiedlichen Moosarten. Eine davon ist dasIslandmoos. Botanisch ist Isländisch Moos die Flechte Cetraria islandica. Im Moosbild-Handel wird der Name auch als Produktbezeichnung verwendet.
Einem Islandmoos Bild wird häufig nachgesagt, es binde Feinstaub und verbessere das Raumklima. Für konserviertes Moos ist das nicht belegt. Es lebt nicht mehr und ist kein aktiver Luftfilter. Studien zu lebenden Moosen lassen sich nicht ohne Weiteres übertragen.
Zur Raumakustik kann Islandmoos als Moosbild für die Wand etwas beitragen. Messungen zeigen eine gewisse Schallabsorption, die Werte hängen aber stark von Moosart und Aufbau ab. Islandmoosbilder können deshalb Teil einer Akustiklösung sein, ersetzen aber keine geplante Akustikwand.
Wie nachhaltig die Moosernte ist, hängt von Art, Standort und Erntemethode ab. Verantwortungsvolle Anbieter berücksichtigen die natürlichen Regenerationsphasen, damit das Moos nachwachsen kann. Unkontrollierte Ernte kann dagegen empfindliche Lebensräume schädigen. Die Regeneration dauert teils Jahrzehnte.
Moos gilt als nachwachsender Rohstoff. Bei verantwortungsvoller Ernte kann seine Verwendung zu einer Kreislaufwirtschaft passen. Pauschale Vorteile für Klima oder Artenvielfalt lassen sich daraus aber nicht ableiten.
In ländlichen Erntegebieten können dadurch Arbeitsplätze entstehen. Nach der Ernte wird das Moos für den langjährigen Einsatz in Innenräumen vorbereitet.
Weshalb werden Moosbilder konserviert?
Bilder oder Wände aus lebendem Moos müssen regelmäßig gegossen und gepflegt werden. Sonst halten sie nicht lange. Deshalb konservieren die meisten Hersteller das Moos. So bleiben Biegsamkeit und natürliche Optik viele Jahre erhalten.
Konserviertes Moos lebt nicht mehr und ist kein Luftbefeuchter. Bei sehr trockener Luft kann es austrocknen, bei viel Feuchtigkeit oder direktem Wasserkontakt Schaden nehmen und schimmeln. Für Schädlinge ist es weniger anfällig als lebende Pflanzen, aber nicht garantiert sicher.
Welche Konservierungsarten gibt es?
Dank Konservierung bleibt das Moos lange schön und behält seine natürliche Optik. Das Verfahren dauert je nach Hersteller mehrere Tage bis Wochen. Danach brauchen Moosbilder weder Licht noch Wasser.
Üblich ist eine Behandlung mit einer Glycerin-Wasser-Lösung, die Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit des Mooses erhält. Zur Farbauffrischung kann Farbstoff zugegeben werden, das ist aber nicht zwingend. Je nach Verfahren kommen weitere Stoffe wie denaturierter Alkohol hinzu.
Während des Austauschprozesses wird der natürliche Pflanzensaft schrittweise durch die Lösung ersetzt. Die Verfahren unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.
Konservierungsverfahren für eine lange Lebensdauer
Nicht konservierte Moosbilder müssen regelmäßig gegossen und gepflegt werden, damit sie lange Freude bereiten. Bei den im Handel erhältlichen Bildern aus Moos kommt jedoch ein besonderes Konservierungsverfahren zum Einsatz, um die natürliche Optik und die Biegsamkeit der Pflanze für viele Jahre zu erhalten.
Die Konservierung sorgt dafür, dass das Moos lange weich und ansehnlich bleibt. Steht es trocken, ist es zudem weniger anfällig für Schädlinge und Schimmel. Üblich ist eine Lösung aus Wasser und Glycerin, teils mit Farbstoff. Danach wird das Moos gereinigt und getrocknet und zu Moosbildern als Unikate verarbeitet.
Einsatzgebiete für Moosbilder
Moosbilder und Mooswände sind attraktive und elegante Dekorationsgegenstände und eignen sich für eine Vielzahl von Einsatzgebieten. Die im Handel erhältlichen Moosbilder sind ansprechende Kunstwerke, die für jeden Innenraum geeignet sind.
Sie wirken gut vertikal an Wänden, lassen sich aber auch horizontal an Decke oder Boden einsetzen. In Wohnräumen dienen Moosbilder als dekorative Wandverschönerung mit ruhiger Ausstrahlung.
Die natürlich wirkenden Bilder machen nicht nur privat eine gute Figur. In vielen Farben, Größen und Formen kommen sie auch in Unternehmen, auf Messen oder an öffentlichen Plätzen zum Einsatz.
Mit der DIY-Mischung aus lebendem Moos kannst Du Buchstaben oder Logos im Freien auf einer Hausmauer wachsen lassen. Gekaufte Moosbilder sind dagegen konserviert und für Innenräume gedacht. Wähle für Dein Moos-Wandbild einen Platz ohne direkte Sonne. Häng es außerdem nicht direkt neben einen Heizkörper.
Eignen sich Moosbilder fürs Badezimmer?
Hohe Luftfeuchtigkeit und direkter Wasserkontakt können konserviertem Moos schaden und Schimmel begünstigen. Für ein feuchtes Badezimmer sind Moosbilder daher nur bedingt geeignet. Wenn überhaupt, gehören sie mit Abstand zu Dusche und Wanne an die Wand.
Moosbilder dienen in Wohnräumen als dekorative Wandverschönerung oder sorgen in Büros für eine natürliche Ausstrahlung. Auf Festen oder Messen verleihen mobile Moosbilder dem Event eine besondere Atmosphäre. Es gibt sie nach Maß in vielen Größen, Farben und Formen. Ein Hingucker ist ein Moosbild mit Botschaft oder als Firmenlogo über dem Empfang.
Vielseitige Einsatz-Möglichkeiten am Arbeitsplatz
Moosbilder und Mooswände eignen sich keineswegs nur für den privaten Einsatz. Viele Unternehmen hängen die natürlichen Kunstwerke auch am Arbeitsplatz auf.
Gut geeignet sind Moosbilder und Mooswände für Empfangshallen, Großraumbüros, Messen und Aufenthaltsräume. Im Gegensatz zu lebenden Pflanzen brauchen konservierte Bilder kaum Pflege. Am Arbeitsplatz ist das ein Vorteil.
In Unternehmen sind Moosbilder eine optische Bereicherung und können eine ruhige Atmosphäre schaffen. Sie absorbieren einen Teil des Schalls, wie stark, hängt von Moosart und Aufbau ab. Einen geplanten Schallschutz ersetzen sie nicht.
Deshalb finden sich Moosbilder und Mooswände häufig in Seminarräumen, Arztpraxen, Empfangshallen und Konferenzräumen. Eine elegante Idee ist es, das Unternehmenslogo oder die Buchstaben des Unternehmens in Moosoptik herstellen zu lassen.
Wie werden die Moosbilder gepflegt?
Konservierte Moosbilder müssen weder gegossen noch mit Licht versorgt werden. Das Moos lebt nicht mehr, deshalb entfallen auch Schneiden und Düngen. So sind Moosbilder nahezu pflegefrei. Wichtig ist vor allem ein geeigneter Standort.
Muss man ein Moosbild gießen?
Ein konserviertes Moosbild wird nicht gegossen, Wasser kann ihm sogar schaden. Nur selbst gemachte Bilder aus lebendem Moos brauchen regelmäßig Wasser.
Stell Moosbilder nicht in direktes Sonnenlicht und nicht in die Nähe eines Heizkörpers. Sammelt sich mit der Zeit Staub an, entferne ihn zeitnah mit einem Staubwedel.
Wie entstaubst Du ein Moosbild?
Zum Entstauben eignet sich ein weicher Staubwedel, den Du vorsichtig über das Moos führst. Verwende dabei kein Wasser, denn Nässe kann konserviertem Moos schaden.
Selbst gemachte Moosbilder aus lebendem Moos sind etwas anderes. Sie sollten mindestens einmal pro Woche gegossen werden. Damit sich das Moos nicht unkontrolliert ausbreitet, ist ein regelmäßiger Pflegeschnitt nötig.
Welche Pflege braucht ein Moosbild?
Lebendes Moos in selbst gemachten Moosbildern braucht etwa einmal pro Woche Wasser, damit es weiter wachsen kann. Wächst Deine Moosbild-Kreation draußen, gießt Du nur an trockenen Tagen. Ein regelmäßiger Pflegeschnitt hält die Ausbreitung in Grenzen. Konservierte Moosbilder brauchen dagegen weder Wasser, Licht, Schnitt noch Dünger, nur Staub entfernst Du ab und zu mit einem Staubwedel.
Moosbilder und Mooswände gibt es bei zahlreichen Herstellern. Zu den bekannten Unternehmen zählen:
Hydrokultur Design GmbH (produziert und verkauft Moosbilder seit 2012)
Patrick Blanc (wurde vom gleichnamigen französischen Künstler inspiriert)
styleGREEN (gehört zu den bekannten Herstellern und verwendet spezielle Konservierungsverfahren)
Freund Moosmanufaktur (entwirft Moosbilder von Hand, jedes Bild ist ein Unikat)
Rosemarie Schulz (handelt mit Moosbildern)
Hydrokultur Design
Die Hydrokultur Design GmbH befasst sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit Raumbegrünung durch Hydrokulturpflanzen und Dekorationsartikel. Laut Unternehmen konserviert es seit 2012 selbst echtes Kugelmoos und Flachmoos, als erstes Unternehmen in Deutschland.
Laut Hersteller wird das Moos im EU-Ausland geerntet, wo es reichlich vorkommen soll. Ob die Arten dort geschützt sind, lässt sich unabhängig nicht verlässlich bestätigen. In Ostfriesland wird das Moos von Hand gereinigt und in einem mehrwöchigen Verfahren konserviert. Nach Angaben des Unternehmens ist das Produkt biologisch abbaubar und ohne Pestizide oder Düngemittel hergestellt.
Im Vergleich zum häufig genutzten Islandmoos wirken diese Moossorten in Moosbildern natürlich in Optik und Haptik. Die Unikate werden in Handarbeit in Ostfriesland gefertigt und europaweit versandt.
Endverbraucher können unter https://moos-design.dequalitativ hochwertige Moosbilder, Pflanzenbilder und konserviertes Moos einfach online bestellen.
Auch Sonderanfertigungen bis zu 3 Meter Bildlänge oder ganze Mooswände aus einzelnen Elementen sind möglich.
Wiederverkäufer, Behörden und Gewerbetreibende können konserviertes Moos und Moosbilder bei Abnahme größerer Stückzahlen mit entsprechenden Rabatten erwerben.
styleGREEN
Ein bekannter Hersteller ist die Firma styleGREEN, die neben Moosen auch Farne und andere echte Pflanzen für das styleGREEN Moosbild verwendet. Ein styleGREEN Moosbild zeigt sich als individuelles 3D-Green Interior Design und braucht dank Konservierung kaum Pflege.
Patrick Blanc
Das Unternehmen erhielt seine Inspiration vom französischen Künstler Patrick Blanc, der sich mit seinen vertikalen Gärten an den Wänden von Institutionen und Unternehmen einen Namen gemacht hat.
Freund Moosmanufaktur
Die Freund Moosmanufaktur gilt als Unternehmen, das von Hand gefertigte Moosbilder entwirft und zusammensetzt. Jedes Moosbild ist ein Unikat mit eigenem Design.
Ein weiteres Unternehmen, das in erster Linie Zubehör und Moos für den Selbstbau verkauft, ist die Firma moosartig. moosartig stellt aber auch eigene Moosbilder sowie Moosobjekte oder ganze Mooswände her. Diese können von Unternehmen für Messen oder für Events, für Verkaufsräume oder fürs Büro gemietet werden. Wer sich später dazu entscheidet, das einzigartige Moosensemble käuflich zu erwerben, kann dies bei moosartig ebenfalls tun.
Rosemarie Schulz
Der Händler für Moosbilder und andere Pflanzenbilder, Rosemarie Schulz, offeriert ebenfalls einzigartige Moosbilder in unterschiedlichen Ausführungen, wie beispielsweise Moosbuchstaben, Mooslogos oder bemooste Hängelampen. Zusätzlich bietet Rosemarie Schulz Rosenbilder sowie viele weitere Dekorationselemente an.
Ein schönes Beispiel für Vertical Gardening: Die Wand wurde mit Farnen und Moosen begrünt und dient als Blickfang. Eine luftreinigende Wirkung ist bisher nicht eindeutig belegt.
Hersteller verwenden für Moosbilder zunächst lebendes Moos. Es wird schonend aus Wäldern geerntet.
Danach wird das Moos gewaschen und von Erdresten befreit. Kunden, die Moosbilder kaufen möchten, können diese in unterschiedlichen Farben bestellen. Aus diesem Grund wird das verwendete Moos gefärbt, bevor es weiterverarbeitet wird.
Danach folgt die Konservierung, die bei gekauften Moosbildern für eine lange Lebensdauer sorgt. Konservierte Moosbilder müssen nicht gegossen werden. Sie bleiben lange weich und farbecht.
Zuletzt werden die Moosbilder nach Kundenwunsch per Hand angefertigt.
Die einzelnen Moosballen werden Stück für Stück zu einem einzigartigen Moosbild-Design zusammengesetzt und auf einem Trägermaterial, wie beispielsweise Gipsfaser oder Glasfaser, fixiert.
Was kostet ein Moosbild?
Die Preise hängen zum einen von der Größe und zum anderen von den verwendeten Materialien ab. Kleinere und einfachere Bilder in einer Größe von 35 x 35 cm bekommen Käufer bereits zu einem günstigen Preis von 35 Euro.
Für größere und aufwändigere Moosbilder, die 100 x 60 cm groß sind, werden etwa 500 Euro fällig. Rosemarie Schulz verkauft Moosbilder in einer Größe von 25 x 25 cm ab 120 Euro. Für ein größeres Bild in der Größe 100 x 100 cm bezahlen Käufer etwa 1.000 Euro.
Moosbilder werden über das Internet nicht nur verkauft, sondern auch preiswert vermietet. Diese Möglichkeit nutzen vor allem Unternehmen.
Moosbilder als natürliche Kunstwerke
Ein Moosbild ist ein elegantes Kunstwerk aus natürlichem Material. Die Bilder und Wände werden oft von Hand nach Kundenwunsch gefertigt. Dank Konservierung sind sie pflegeleicht.
Die grünen Kunstwerke sind ein Hingucker und können den Nachhall im Raum etwas dämpfen. Sie eignen sich für private, geschäftliche und öffentliche Räume.
Moosbilder und Mooswände machen in vielen Räumen eine gute Figur. Viele Menschen empfinden das Grün an der Wand als angenehm, etwa im Büro.
Finden Sie noch Heute das passende Moosbild für Sie
Die Idee steckt noch in den Kinderschuhen, soll beim Thema Moos aber erwähnt werden. Ein Teppich aus Moos kann Dir das Gefühl geben, mitten in der Natur zu stehen. Der erste Schritt am Morgen oder nach der Dusche führt dann auf weiches Moos. So kommt noch ein Stück mehr Natur in Dein Zuhause.
Gib die Buttermilch dazu und mixe erneut, bis ein klebriges Gel entsteht.
Diese Mischung ist die Grundlage, auf der das lebende Moos wachsen kann.
Jetzt brauchst Du noch eine geeignete Unterlage. Du kannst das Gemisch auf eine Hausmauer oder einen Baum pinseln und dem Moos beim Wachsen zusehen. Alternativ trägst Du die Mixtur auf einen Kork- oder Styroporträger auf. In einem Holzrahmen wird Dein Moosbild zu einem individuellen, edlen Dekorationsstück.
Warum sich Moosbilder am Arbeitsplatz gut machen
In Büros, Empfangshallen, auf Messen oder in anderen betrieblichen Räumen sind Moosbilder beliebte Dekorationselemente mit natürlicher, ruhiger Ausstrahlung. Konservierte Moosbilder für die Wand brauchen, anders als lebende Begrünungen, kaum Pflege.
Wichtig ist der Standort, denn Moosbilder vertragen weder direkte Sonne noch starke Wärme von Heizkörpern. Am Arbeitsplatz ist eine ganze Mooswand Wandschmuck und ruhiger Blickfang zugleich. Sie kann zudem einen Teil des Schalls absorbieren, ersetzt aber keine Akustikplanung. Moosbilder passen deshalb gut in Arztpraxen, Seminarräume, Empfangshallen oder Konferenzräume.
Elegant und visuell ansprechend wirken Mooslogos oder Moosbuchstaben im Empfangsbereich eines Unternehmens. Sie sind ein Hingucker und hinterlassen beim Betrachter einen positiven Eindruck.
Fazit
Für Stadtbewohner, die selten Grün vor der Tür haben, sind Moosbilder eine willkommene Abwechslung. Konservierte Moosbilder bringen ein Stück Wald an die Wand und brauchen kaum Pflege. Eine Verbesserung des Raumklimas ist wissenschaftlich bisher nicht eindeutig belegt. Für Wohnung, Büro und Praxis sind sie vor allem ein ruhiger, natürlicher Blickfang.
Moose bilden wunderschöne, grüne, dichte Teppiche am Waldboden, haben es gern feucht und sehen irgendwie gar nicht aus wie Kunst, doch mit dem richtigen Blick und etwas geschickt lässt sich mit Leichtigkeit ein wunderschöne Kunstwerke aus Moos erstellen.